Tasten: Ostermontag

Einleitung
Einer der Sinne, die wir in unserem Alltag am häufigsten gebrauchen ist das Tasten. Unsere Hände und Füße lassen uns spüren und fühlen. Und gerade in dieser Zeit der Corona-Krise, in der wir körperliche Kontakte meiden sollen und Abstand zueinander halten sollen als Schutz für uns selbst und für andere, spüren wir, wie sehr Umarmungen und liebgemeinte Berührungen uns stärken und wie gut sie uns tun.

 

 

Impuls
Nachdem Jesus von den Toten auferstanden war, erschien er einem seiner Jünger, der Thomas hieß. Er ließ ihn seine Wunden berühren, damit er glaubte, dass es tatsächlich Jesus ist, der nach dem Tod wirklich auferstanden ist.

In diesem Moment wünsche ich mir, dieser Thomas zu sein, um mal wieder durch Berührung einen Zuspruch zu erfahren. Aber in diesen Tagen bleibt es dabei: keine Berührung, um des Lebens willen. Vielleicht fällt dir aber auch eine andere Art der Berührung ein, beispielsweise durch ein gutes Wort, das ich jemand anderem schenke, ein Lächeln, das ich jemandem entgegenbringe oder, oder… ich bin sicher, dir fällt etwas ein.