Sehen: Karfreitag

Einleitung
Ein weiterer Sinn – das Sehen! Wie nimmst du die Welt um dich herum wahr? Gibt es einen Lieblingsort, den du immer wieder aufsuchst, um ganz bei dir zu sein?

 

 

Impuls
Jesus spricht weiter zu seinen Jüngern beim letzten Abendmahl: „Amen, ich sage euch: Ich werde nicht mehr von der Frucht des Weinstocks trinken bis zu dem Tag, an dem ich von neuem davon trinken werde im Reich Gottes.“ (Mk 14,25)


Sehen-Glauben? Geht das, oder ist es einfach unmöglich? Und das Reich Gottes, wie Jesus es beim Abendmahl erwähnt, können wir nicht sehen, geschweige denn beweisen, können nur an dieses Reich Gottes glauben. Aber genau das bringt unser Glaube mit sich, ein Glaube, den wir in diesen Tagen erleben, erleiden und feiern. Der einfach spürbar wird. Trotz ohne Beweis sind es so viele, die der gemeinsame Glaube zusammenbringt. Gerade jetzt in diesen Tagen der Corona-Krise lässt sich ein unsichtbares Band der Gemeinschaft erfahren. Niemand ist auf sich alleine gestellt. Glaube kann Berge versetzen, so erlebe ich es zumindest in dieser Zeit.

Miteinander verbunden sein, heißt, mal die Welt aus den Augen eines anderen zu sehen. So ist es möglich, wahrzunehmen, wenn jemand Hilfe braucht. Ich lade dich zu diesem Perspektivwechsel ein. Probiere es mal aus!